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Wie Aufträge in Crownbeam entstehen

Erfahre, über welche drei Wege Aufträge in Crownbeam angelegt werden und warum am Ende immer derselbe digitale Prozess entsteht.

Verfasst von Tomas Tomaszek

Überblick

In Crownbeam können Aufträge auf drei verschiedene Arten entstehen. Das ist einer der großen Vorteile des Systems: Du kannst mit digital aufgestellten Praxen arbeiten, Scanner-Fälle übernehmen und auch analoge Aufträge sauber in Crownbeam abbilden.

Der entscheidende Punkt ist: Egal, wie ein Auftrag startet, am Ende landet er immer in Crownbeam. Dort arbeiten Labor und Praxis im selben Fall weiter.

Die Vorteile

  • Ein einheitlicher Prozess für digitale und analoge Aufträge

  • Ein gemeinsamer Patientenfall für Labor und Praxis

  • Weniger Medienbrüche bei Kommunikation und Dateiaustausch

  • Mehr Übersicht über Status, Dateien und Rückfragen

  • Mehr Flexibilität für Praxen mit unterschiedlichem technischem Stand


Die drei Wege, wie ein Auftrag entstehen kann

1. Die Praxis legt den Auftrag direkt in Crownbeam an

Die Praxis hat einen eigenen Zugang zu ihrem Kundenportal in Crownbeam. Über Neuer Auftrag kann sie einen Fall direkt an dein Labor senden. Danach arbeiten Praxis und Labor im selben Auftrag — Dateiaustausch, Kommunikation und Status an einem Ort.

Dieser Weg ist besonders sinnvoll, wenn die Praxis aktiv mit Crownbeam arbeitet und Aufträge selbst digital anlegen soll.

Der Vorteil: Crownbeam hilft der Praxis dabei, den Auftrag vollständig und korrekt auszufüllen. Je nach Indikation unterstützt Crownbeam außerdem dabei, Patiententermine realistisch zu planen und zu kurze Vorlaufzeiten zu vermeiden.


2. Der Auftrag entsteht über eine Intraoralscanner-Integration

Wenn eine Praxis mit einem Intraoralscanner arbeitet (z.B. 3Shape TRIOS), verbindest du Crownbeam auf deiner Seite mit deinem Scanner-Account — zum Beispiel mit 3Shape Communicate. Crownbeam übernimmt dann eingehende Scanner-Aufträge automatisch und erstellt daraus Crownbeam-Aufträge.

Wenn die Praxis bereits zu Crownbeam eingeladen wurde, sieht sie diesen Auftrag auch im eigenen Kundenportal. So arbeitet ihr auch hier wieder im selben Fall.

Der Vorteil: Du musst Scanner-Fälle nicht mehr manuell aus verschiedenen Portalen zusammensuchen oder Dateien händisch übertragen. Die Aufträge landen gesammelt in Crownbeam und werden Teil deines normalen Prozesses.

Hinweis: Die Einrichtung der Scanner-Integration erfolgt im Labor-Account. Die Praxis muss dafür ihren gewohnten Ablauf nicht ändern.


3. Das Labor legt den Auftrag selbst an

Dieser Weg ist sinnvoll, wenn ein Auftrag über einen nicht angebundenen oder analogen Kanal bei dir ankommt — zum Beispiel per Papier oder E-Mail. Du legst den Auftrag selbst in Crownbeam an. Hat die Praxis bereits einen Crownbeam-Zugang, erscheint der Auftrag automatisch auch in ihrem Kundenportal.

So könnt ihr auch dann im selben Fall kommunizieren und Dateien austauschen, wenn der Auftrag nicht digital von der Praxis angelegt wurde.

Der Vorteil: Auch analoge Aufträge lassen sich in deinen digitalen Standardprozess überführen.

Hinweis: Dieser Weg ist besonders hilfreich, wenn du mit Praxen arbeitest, die noch analoge, konventionelle Abdrücke schicken.


Warum das wichtig ist

Die drei Wege sind nur der Einstieg. Der eigentliche Mehrwert entsteht danach.

Egal, ob ein Auftrag direkt von der Praxis kommt, über eine Scanner-Integration entsteht oder von dir im Labor angelegt wird: In Crownbeam entsteht daraus immer derselbe gemeinsame Patientenfall.

Das bedeutet für dich:

  • ein zentraler Ort für Kommunikation

  • ein zentraler Ort für Dateien

  • ein zentraler Ort für den aktuellen Status

So arbeitest du auch mit unterschiedlich digitalisierten Praxen in einem einheitlichen System.


Bewährte Vorgehensweisen

Lade Praxen möglichst früh zu Crownbeam ein

Sobald eine Praxis einen Crownbeam-Zugang hat, kann sie auch Aufträge sehen, die nicht direkt von ihr selbst angelegt wurden. Das vereinfacht die Zusammenarbeit deutlich.

Nutze Crownbeam als gemeinsamen Arbeitsraum

Je mehr Kommunikation und Dateiaustausch direkt im Auftrag stattfinden, desto weniger musst du mit E-Mail, Telefon oder anderen Kanälen nacharbeiten.

Führe auch analoge Aufträge in Crownbeam zusammen

Auch wenn ein Auftrag außerhalb von Crownbeam startet, lohnt es sich, ihn in Crownbeam anzulegen. So bleibt dein Prozess einheitlich.

👍 Der stärkste Workflow ist nicht der mit nur einem Eingangskanal, sondern der, bei dem alle Eingangskanäle in denselben klaren Prozess münden.


FAQs

Muss jede Praxis ihre Aufträge selbst in Crownbeam anlegen?

Nein. Ein Auftrag kann direkt von der Praxis angelegt werden, über eine Scanner-Integration entstehen oder vom Labor selbst in Crownbeam erfasst werden — alle drei Wege führen zum gleichen Ergebnis.

Können auch analoge Aufträge in Crownbeam abgebildet werden?

Ja. Wenn ein Auftrag per Papier oder E-Mail bei dir ankommt, legst du ihn selbst in Crownbeam an. So bleibt dein Prozess auch für analoge Eingänge einheitlich.

Was ist der Vorteil der Scanner-Integration?

Scanner-Fälle werden direkt in deinen Crownbeam-Account übernommen. Du musst dich nicht zusätzlich in verschiedenen Scanner-Portalen organisieren oder Dateien manuell übertragen.

Sehen Praxen auch Aufträge, die das Labor angelegt hat?

Ja — sofern die Praxis bereits einen Crownbeam-Zugang hat, erscheint der Auftrag auch in ihrem Kundenportal.

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