Wie Crownbeam ein Material erkennt
Wenn du einen QR-Code auf einer Materialverpackung scannst, liest Crownbeam daraus eine eindeutige Nummer — die UDI (Unique Device Identification). Mit dieser Nummer sucht Crownbeam in zwei Schritten nach den Materialdaten:
Interne Datenbank — wurde dieses Material von deinem Labor bereits einmal in Crownbeam gespeichert? Wenn ja, werden die Daten direkt übernommen.
Externe Datenbank — falls nicht, sucht Crownbeam in einer internationalen Datenbank für Medizinprodukte. Nicht alle Materialien sind dort erfasst.
Wird das Material in keiner Datenbank gefunden, oder kann die UDI-Nummer gar nicht erst ausgelesen werden, erscheint eine Fehlermeldung. In beiden Fällen kannst du die Daten manuell eintragen.
Mögliche Ursachen
Nicht-standardisierter Code erkannt
Diese Meldung erscheint, wenn Crownbeam den QR-Code zwar lesen konnte, er aber nicht dem erwarteten Standard entspricht. Damit Crownbeam die UDI-Nummer automatisch auslesen kann, muss der Code einem der zwei gängigen Standards entsprechen: GS1 oder HIBC.
Entspricht der Code keinem dieser Standards, kann Crownbeam die UDI nicht lesen und keine Daten abrufen.
Das kann auch passieren, wenn das Datumsformat im Code ungewöhnlich ist — zum Beispiel bei Materialien aus bestimmten Regionen, die ein anderes Format verwenden.
So behebst du es:
Ergänze die Felder Batchnummer (LOT), Katalognummer (REF), Hersteller und Beschreibung manuell — alle Angaben stehen auf der Materialverpackung.
Klicke auf Speichern.
Hinweis: Das Material wird nur dann beim nächsten Scan automatisch erkannt, wenn eine UDI vorliegt, also ein standardisierter QR-Code ausgelesen werden konnte. Bei einem nicht-standardisierten Code bleibt die Erkennung weiterhin manuell.
Material wurde in keiner Datenbank gefunden
Diese Meldung erscheint, wenn der Code einem gültigen GS1- oder HIBC-Standard entspricht und Crownbeam die UDI-Nummer erfolgreich ausgelesen hat — das Material aber weder in der internen noch in der externen Datenbank gefunden wurde.
Crownbeam hat in diesem Fall bereits die Batchnummer (LOT) aus dem Code ausgelesen und vorausgefüllt. Katalognummer, Hersteller und Beschreibung musst du manuell ergänzen.
So behebst du es:
Prüfe ob die Batchnummer (LOT) korrekt ist.
Ergänze Katalognummer (REF), Hersteller und Beschreibung anhand der Materialverpackung.
Klicke auf Speichern.
Erfolg: Nach dem Speichern ist das Material in der Crownbeam-Datenbank hinterlegt und wird bei zukünftigen Scans automatisch erkannt.
FAQs
Was ist eine UDI-Nummer?
Die UDI (Unique Device Identification) ist eine eindeutige Nummer, die jedem Medizinprodukt zugeordnet ist. Sie steckt im QR-Code auf der Materialverpackung. Crownbeam liest diese Nummer aus dem Code aus und verwendet sie, um in Datenbanken nach Hersteller, Katalognummer und Beschreibung des Materials zu suchen.
Was sind GS1 und HIBC?
GS1 und HIBC sind die zwei gängigen internationalen Standards, nach denen die UDI-Nummer in einem QR-Code hinterlegt wird. Nur wenn der Code einem dieser Standards entspricht, kann Crownbeam die UDI-Nummer korrekt auslesen. Welcher Standard verwendet wird, erkennt Crownbeam automatisch.
Was tue ich, wenn die Verpackung gar keinen QR-Code hat?
Klicke in der Chargenrückverfolgung auf das +-Symbol und trage die Angaben manuell ein. Batchnummer (LOT) und Katalognummer (REF) findest du auf der Materialverpackung. Wie das genau geht, steht in Materialchargen zu einem Auftrag hinzufügen.
Muss ich das Material jedes Mal manuell ergänzen?
Das hängt vom Code ab. Liegt eine UDI vor, also ein standardisierter QR-Code (GS1 oder HIBC), wird das Material nach dem ersten manuellen Speichern bei zukünftigen Scans automatisch erkannt. Bei einem nicht-standardisierten Code bleibt die Erkennung auch danach manuell — die Angaben müssen jedes Mal erneut eingetragen werden.
